Aktuell
Stellungnahme zur Äußerung der Stadträtin Drechsler
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Lausick
nach den Veröffentlichungen in den Medien in der gesamten Bundesrepublik wollen wir, der Bürgermeister und die Fraktionen des Stadtrates der Stadt Bad Lausick, zu der Äußerung der Stadträtin Drechsler gegenüber Herrn Volker Beck auf diese Weise Stellung beziehen.
Wir alle wissen, welch großes Gut die Freiheit, auch mit ihrer Verantwortung für den Einzelnen, für jeden von uns bedeutet.
Und nicht umsonst ist in Artikel 1, Satz 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland die Würde der Menschen ganz vorn angestellt:
„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“
Es gehört zwar zur Freiheit auch die Meinungsfreiheit, aber zwingend dazu auch die Toleranz und der Respekt gegenüber Andersdenkenden.
Alles das vermissen wir in dem Schreiben von Frau Stadträtin Drechsler. Sie missbraucht diese freiheitlichen Grundwerte auf die gröblichste Art und Weise.
Diese beleidigenden Äußerungen gegenüber dem Mitglied des Bundestages Herrn Volker Beck werden von den Unterzeichnern scharf verurteilt.
Wir distanzieren uns ausdrücklich von dem Gedankengut und den damit im Zusammenhang stehenden beleidigenden Äußerungen.
Gleichzeitig möchten wir all denen danken, die durch ihre Meinungsäußerungen auf unterschiedlichstem Wege uns bei der Aufarbeitung der respektlosen Äußerungen unterstützen.
Gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern wollen wir weiter an der Entwicklung unserer Stadt arbeiten und im weltoffenen Sachsen unsere Gäste hier begrüßen.
Die Fraktionen des Stadtrates der Stadt Bad Lausick.
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Richtigstellung einer Bezichtigung
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Dieter Wonka,
da es mir leider nicht möglich war, Sie heute persönlich zu sprechen und in Ihrem Artikel vom 05. April 2012 in der LVZ auf das Stadt-parlament der Stadt Bad Lausick, in welchem die sog. "FDP-Fraktion" mit ihren zwei Vertretern eine "Nähe zur NPD" haben soll, möchte ich mich hiermit ausdrücklich und auf das Schärfste gegen eine solche Bezichtigung verwehren, da ich als demokratisch ins Stadtparlament gewähltes Mitglied nur im Interesse der Einwohner der Stadt Bad Lausick nach den Prinzipien unserer freiheitlich demokratischen Wertvorstellungen unter Wahrung der Artikel des Grundgesetzes agiere, entscheide und handele!!!
Deshalb möchte ich mich hiermit gleichzeitig gegen den Inhalt der mail der Frau Cordula Drechsler auf das Schärfste verwehren und ihnen eidesstattlich versichern, dass ich zu keiner Zeit weder von dem geplanten Tun Selbiger gewusst habe, noch von Ihr durch vorherige Diskussion mit ihr über Ihre Meinung in Kenntnis gesetzt worden bin bzw. Ihr Verhalten toleriere!!!
Gleichzeitig erkläre ich, da ich toleranter Zeitgeist bin, dass ich keinerlei Probleme mit anderen Weltanschauungen und dass ich eine breite Akzeptanz sog. "gesellschaftlicher Randgruppen", "-Andersdenkender"-, anderen Religionen und "Andersfühlenden" habe!!!
Deshalb möchte ich Sie bitten, eine Richtigstellung des Sachverhaltes in der LVZ (wenn möglich baldigst!!!) zu veranlassen und mich in Zukunft bei der Erörterung dieses Themas "außen vor zu lassen", da ich beruflich in der Öffentlichkeit stehe und eine negative Verbindung zu diesem Thema, wenn nicht bereits durch Bezugnahme in Ihrem Artikel vom 05.04.2012 geschehen, meinem Ansehen Schaden zufügen und ich gesellschaftlich ausgegrenzt und beruflich benachteiligt werden würde!!! Im übrigen resultiert die "vermeintliche Nähe zum NPD-Stadtratsvertreter" auf einer durch Dritte erarbeiteten, nicht durch mich beeinflussten Sitzordnung!!!
In der Hoffnung auf Klärung des Sachverhaltes durch Ihr Medium im Sinne eines Abonnenten Ihrer LVZ bzw. meiner Wenigkeit verbleibe ich mit den besten Wünschen und mit freundlichem Gruß
Robby Schulze
Stadtrat aus Bad Lausick
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